Feigen ….

… sind das Lieblingsfutter dieses kleinen possierlichen Tierchens:

Gartenschläfer

Selbstverständlich schmeckten dem Gartenschläfer nur die vollreifen Früchte. Nachts wurde dann im Feigenbaum geräubert, so dass am folgenden Tag nur der kurze Stiel am Ast hing. Nun haben diese süßen Tiere auch noch die lästige Angewohnheit, sich im Dachboden einzunisten, um dort ihre Winterruhe zu verbringen. „Ruhe“ ist in diese Fall ein reicht dehnbarer Begriff. Nachdem ich meinen Eltern mitgeteilt habe, dass sie mal wieder Besuch im Gebälk haben, machten diese sich auf in den Urlaub und ich stand mit der Falle in der Hand alleine da.

Nun war es recht einfach: angefressene Feigen in die Falle, diese aufstellen, 36 Stunden später (morgens um 5:30 Uhr !!!!) sich von dem Geschepper der Falle wecken lassen und dann den kleinen Radaumacher bewundern. Nun hatte mein Vater mir gesagt, falls wider Erwarten ein Schläfer in die Falle gehen sollte, dann diesen bitte auf der anderen Seite des Rheins aussetzen (die Tiere finden den „heimischen“ Dachboden über eine Distanz von mehreren Kilometern leider wieder). Also Falle samt Tier ins Auto verfrachtet, einen kleinen Ausflug Richtung Lampertheim unternommen und dort im Wald den Gartenschläfer in die Freiheit entlassen (in der Nähe der Pfadfinderhütte, so dass er dort eventuell eine Bleibe finden kann).

Gott sei dank ist seitdem bei uns im Gebälk Ruhe eingekehrt.

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